April 14, 2020

Coronahilfe Neuss Tagebuch – Tag 32 – Neusser Heldin

Heute brachte mir der Postbote einen besonderen Brief. Von den Stadtwerke Neuss wurde ich mit dem T-Shirt „Neusser Heldin“ beschenkt.
Ich nehme es stellvertretend für all diejenigen an, die anpacken, um die Not zu lindern. Ich fühle mich wahrlich nicht als Heldin. Maximal sehe ich mich als diejenige, die den Stein angerollt hat. Und nur, weil unendliche viele Menschen mit anpacken, funktioniert es.

Dafür möchte ich danke sagen!

Danke Euch allen an den Gabenzäunen. Wir in Norf haben die Initiative für den ersten gezeigt und auf Nachahmer gehofft. Inzwischen sind acht Zäune, eine Gabenbrücke, ein Gabentisch und die Versorgungsstelle Barabaraviertel vernetzt und es gibt ein Fahrerteam.

Karoline Büchler, Svenja Steinfort, Norbert Buschhüter, Alex Weber, Antje Olympiadis, Claudia Berghöfer, Conrads Marlene, Tobias Thiel, Niels Elsäßer, Alexandra Weeser, Cornelia Rembold, Verena Austermann, Frau Laura, Stefan Kremer, Ursula Bittner, Dendrobaten Neuss, Anke Sünger, Vanessa Striebeck, Karin Kilb und allen, die ich gar nicht persönlich kenne, die nicht bei Facebook sind oder die ich gerade nicht „auf dem Schirm habe“.

Danke auch den Team der einzelnen Gabenzäune. Hier in Norf wird der Gabenzaun durch viele Privatleute der örtlichen Vereine und Gremien betreut und aufgefüllt. Stellvertretend erwähne ich die Norfer Unterstützer, wissend, dass es in anderen Stadtteilen auch lange Helferlisten gibt. Fühlt Euch alle in meinen Dank einbezogen!

Für Norf: Allen voran Sylvia Wessels und Winfried Wessels, danke für Euren unermüdlichen, enormen Einsatz. Unterstützt werden sie von Georg Nellen, Andreas Esser, Bianca Esser Weiler, Dirk Judel, Bettina Judel, Jan-Philipp Büchler, Karoline Büchler, Joseph Gems, Eheleute Gayko, Herr Kleinalstede und all denjenigen, die auch noch ein Auge auf den Zaun haben.

Ich kann hier nur die (unvollständige) Liste von Norf aufführen, möchte aber gerne jedem einzelnen Helfer irgendwo danken!

Danke dem Team für das Paten-Projekt, die die Vermittlung von Einkaufsspenden möglich machen. Und all den Paten-Familien, die großzügig abgeben.

Stellvertretend nenne ich dafür Svenja Steinfort, Helga Stein

Danke dem Admin-Team der Coronahilfe Neuss – Wir stehen zusammen!, die dort täglich moderieren und die Gruppe am Laufen halten.

Max SuperQ, Mavi Jo, Ursula Bittner, Hans Friedhoff, Annette Kreuter-Freundlieb

Danke denjenige, die die Webseite (www.coronahilfe-neuss.de) gebaut haben, Inhalte geliefert haben und sie nun weiter ergänzen.

Guido Keutgen, Ina Neuhaus, Johanna Adolphs-Kenning, Julia Küker, Claudia Berghöfer, Antje Olympiadis, Nuray Sancak, Jürgen Heuser, Annette Kreuter-Freundlieb

Danke den großen und kleinen Spendern, die dafür sorgen, dass die Gabenzäune überhaupt etwas zu verteilen haben.

Allen voran Zaheer Ahmad von der Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat Neuss, große Firmen, Organisationen und Gremien vielen privaten Spendern, die einzelnen oder allen Zäune etwas bringen wie Ralf Koxholt, Astrid Urlaub und unzählige mehr, die ich gar nicht alle weiß, kenne und daher hier benennen kann. Viele davon (aber noch lange nicht alle!) sind hier nachzulesen: https://coronahilfe-neuss.de/unterstuetzer/. Diese Seite wird in den nächsten Tagen noch ergänzt!

Danke auch an diejenigen, die den Helfern danken. Dazu gehören Melanie Knaack aber auch all diejenigen, die die Gruppe bekannt machen, Aushänge verteilen, die Posts liken, teilen und positiv kommentieren.

Danke all denen, die mich anschreiben und ihre Hilfe anbieten oder sich bedanken. Die hier und da mit verschiedenen Stellen Kontakt aufgenommen haben, um in und für Neuss etwas zu bewegen. Die mich in ihr Netzwerk aufgenommen haben, um Unterstützung zu bieten. Und die geduldig sind, wenn ich nicht sofort antworte. Die Standplätze zur Verfügung stellen und unbürokratische Wege beschreiten.

Tobias Adolphs, Ruth Sternemann-Böcking, Markus Rischen, Dagmar Eline Betz, Bianca Goldmann

Danke sagen möchte ich aber auch meinem Mann Andreas, der es überhaupt ermöglicht hat, dass ich in den vergangenen vier Wochen über 100 Stunden eherenamtliche Arbeit leisten konnte. Meinen drei Söhnen (15, 8, 1), die deutlich weniger Mama hatten, als normal. Meinen Arbeitgebern, die längere Wartezeiten in Kauf genommen haben. Meinen Eltern, die sich um Garten, Kochen und Wäsche kümmern. Und Johanna und Noelle, die liebevoll unseren Junior betreuen/betreut haben.

Ich habe bestimmt noch ganz viele Menschen vergessen mit meinem müden Kopf. Fühlt Euch alle mit einbezogen in mein Dankeschön!
Ich möchte mit einem Zitat enden, was mich seit jeher in meinem ehrenamtlichen Engagement bestärkt:

Unterschätze nie, was eine kleine Gruppe engagierter Menschen tun kann, um die Welt zu verändern. Nichts anderes hat sie je verändert. (Margarete Mead).

Wenn ich dazu (m)einen Beitrag leisten konnte, dann ist es gut.

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